Lasse
los –
halte nicht fest.
Es wird genommen,
was dir zuvor gegeben.
Lasse los und es wird Raum
für den neuen Atem,
ein neues Glück.
Michael E. Frickel in „Symphonie des Daseins“
Dr. Michael E. Frickel C.O.
Ü 6. 3. 1921
… 18. 7. 2008
Am Sonntag Laetare, dem 6. März 1921, wurde Eduard Frickel in Wülfershausen an der Saale geboren. Nachdem die Eltern früh verstorben waren, wurde er in das Internat St. Ludwig am Main aufgenommen, das von Benediktinern aus Münsterschwarzach geleitet wurde. Im September 1945 trat er als Novize in die Abtei Münsterschwarzach ein und erhielt seinen Ordensnamen Michael. In Rom absolvierte er das Studium der Theologie, und 1951 wurde er zum Priester geweiht. Nach seiner Promotion in Rom kehrte er 1954 nach Münsterschwarzach zurück, wo er dann 20 Jahre lang als Studienpräfekt der Abtei wirkte.
In Weiterbildungen lernte er seit 1970 die Gruppendynamik, die Meditation im Stile des Zen und die Themenzentrierte Interaktion kennen und wurde bald selbst zum Ausbilder in diesen Wegen. Dabei entwickelte er seinen eigenen Weg der „Themenzentrierten Meditation“.
Nachdem er von seinem Orden freigestellt worden war, lernte er das Oratorium des Heiligen Philipp Neri kennen, dem er 1977 beitrat. Seinen Lebensunterhalt verdiente er bis ins hohe Alter durch Kurse und Vorträge zur Themenzentrierten Meditation. Seinen Lebensabend verbrachte er dann in Heidelberg, wo er nun am 18. Juli verstorben ist.
Seine Beisetzung wird in Wülfershausen a. d. Saale stattfinden:
Seelenamt in der Pfarrkirche St. Vitus am Donnerstag, 24. 7. um 14.00 Uhr,
anschließend dann die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof.
Wir bitten, unseres Bruders im Gebet und in der Feier der Eucharistie zu gedenken.
Für die Kongregation des Oratoriums des hl. Philipp Neri in Heidelberg
Klaus Tonka C.O., Präpositus